Was kostet eine Sonnenschutzfolie?
Das hängt von Folientyp, Glasfläche und Zugänglichkeit ab. Eine seriöse Zahl gibt es deshalb erst nach der Glasanalyse. Dort erhalten Sie beides: die Kosten und die zu erwartende Einsparung, sodass Sie Investition und Nutzen direkt vergleichen können.
Was genau passiert bei der kostenlosen Glasanalyse?
Das richtet sich nach dem Projektumfang. Bei kleineren Flächen messen wir Ihre Verglasung und erstellen eine g-Wert-Berechnung. Sie zeigt, wie viel Sonnenenergie durch Ihr Glas ins Gebäude gelangt und was eine Folierung daran ändert. Ab etwa 200–300 m² Glasfläche erstellen wir eine umfassende Energieeffizienz-Berechnung, in die alle relevanten Faktoren einfließen: Standort und Ausrichtung Ihres Gebäudes, die Sonneneinstrahlung vor Ort, Glasart und Fenstergröße, vorhandene Beschichtungen, Ihr Strompreis und der Energieeffizienzwert Ihrer Klimaanlage. In beiden Fällen erhalten Sie eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Wann amortisiert sich die Investition?
Häufig innerhalb weniger Jahre, über eingesparte Energiekosten und vermiedene bzw. kleiner dimensionierte Klimatechnik. Beim ADAC in Gründau wurden allein beim Kauf der Klimaanlage 30.000 € gespart, dazu jährlich 50 % Energie. Die Rechnung für Ihr Gebäude liefert die Glasanalyse.
Wir haben bereits eine Klimaanlage — lohnt sich das trotzdem?
Gerade dann: Eine Klimaanlage verursacht enorme Energiekosten; die Folie senkt genau die Last, gegen die die Anlage ankämpft. Bei vielen unserer Projekte hat sich die Investition deshalb schon nach wenigen Jahren amortisiert. Und abgesehen vom Verbrauch: Dauerkühlung kann durch Zugluft und trockene Luft auch die Gesundheit belasten. Weniger Wärmeeintrag heißt weniger Kühlbedarf.
Wird die Folie innen oder außen montiert?
Es gibt beides: Innen- und Außenfolien. Außenfolien sind in den meisten Fällen effektiver, weil sie die Wärmestrahlung bereits außen abfangen, bevor sie das Glas überhaupt aufheizt. Welche Variante für Ihre Verglasung die richtige ist, ergibt die Glasanalyse.
Verdunkelt die Folie die Räume?
Nur wenn Sie es wollen. Nahezu transparente Folien lassen bis zu 71 % des Tageslichts durch; Ihre Fenster bleiben optisch praktisch unverändert. Daneben gibt es bewusst dunklere Varianten, etwa wenn ein besonders starker Blendschutz gewünscht ist oder bei Dachfenstern und Skylights, die den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sind. Auch verspiegelte Folien haben in bestimmten Anwendungen ihre Berechtigung. Kurz: Der Look ist eine Wahl, keine Nebenwirkung.
Wir möchten keine verspiegelten oder dunklen Fenster.
Müssen Sie auch nicht: Die metallfreie 3M™ Prestige Exterior ist nicht verspiegelt, sondern so transparent, dass sie sogar im Denkmalschutz zugelassen ist. Von außen wie von innen bleibt der Blick durchs Glas praktisch unverändert.
Wir haben bereits Raffstoren — brauchen wir dann noch Folie?
Heruntergefahrene Raffstoren lassen kaum Tageslicht durch, und bei stärkerem Wind fahren sie automatisch ein, genau dann, wenn Sie den Schutz brauchen. Dazu kommen laufende Wartungs- und Reparaturkosten und ein schwacher UV-Schutz. Die Folie arbeitet dagegen bei jedem Wetter, wartungsfrei und bei vollem Tageslicht. Und beides lässt sich auch kombinieren.
Funktioniert das auch bei Doppel- oder Dreifachverglasung?
Ja, entscheidend ist, dass die Folie zur Verglasung passt. Genau dafür messen wir vorab g-Wert und Aufbau Ihrer Scheiben und berechnen, welche Folie geeignet ist. So schöpfen Sie das Potenzial aus, ohne das Glas zu belasten.
Kann die Folie wieder entfernt werden?
Ja, jederzeit und restlos. Und solange sie bleibt: bis zu 15 Jahre Garantie je nach Folientyp; die zu erwartende Lebensdauer liegt deutlich darüber. Wartung ist nicht nötig.
Muss ich bei der Pflege etwas beachten?
Sie können die Scheiben ganz normal reinigen, und Sie sollten es auch: Eine verschmutzte Oberfläche reflektiert schlechter, ähnlich wie bei einer Photovoltaikanlage. Nur drei Regeln: erste Reinigung frühestens 30 Tage nach der Montage, nie trocken reinigen und keine Scheuermittel oder harten Schwämme verwenden. Eine ausführliche Pflegeanleitung erhalten Sie von uns zur Übergabe.
Und im Winter? Verliere ich dann Sonnenwärme?
Ehrliche Antwort: Sonnenschutzfolien halten die Sonnenwärme im Winter genauso draußen wie im Sommer; ein Teil des solaren Wärmegewinns entfällt also. In der Jahresbilanz überwiegt der Sommer-Effekt aber deutlich: Kühlen kostet oft ein Vielfaches des Heizens, und im Winter sind die Tage kurz: Die Sonne geht spät auf und früh unter, viel Wärmegewinn gibt es ohnehin nicht. Es gibt zwar auch Folien, die im Winter die Heizwärme im Raum halten, dafür geht man aber an anderer Stelle Kompromisse ein: Eine Folie kann nicht alles gleichzeitig maximal leisten. Welcher Schwerpunkt für Ihr Gebäude der richtige ist, klären wir in der Analyse.